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Günstige Drucker für Zuhause 2025: Die 6 besten Modelle unter 150 € im Test

By haunh··14 min read

Du stehst im Elektromarkt oder scrollst durch Amazon und fragst dich: Welcher günstige Drucker macht im Homeoffice eine gute Figur, ohne dass ich nach drei Monaten teure Patronen nachkaufen muss? Die Frage ist berechtigt, denn der Anschaffungspreis ist nur die halbe Wahrheit. Ein Drucker für 60 Euro, der dich danach mit 25-Euro-Patronen quält, ist am Ende teurer als ein 120-Euro-Gerät mit sparsamer Tinte.

In diesem Test-Vergleich habe ich mir die aktuell beliebtesten Modelle unter 150 Euro angesehen. Ich zeige dir, welche Drucker bei Anschaffung und Folgekosten überzeugen, für wen sich welcher Typ eignet und worauf du beim Kauf wirklich achten solltest. Am Ende dieses Beitrags weißt du genau, welcher Drucker zu deinem Druckvolumen und deinem Budget passt.

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Warum unter 150 Euro drucken? Die wichtigsten Kriterien

Bevor wir zu den einzelnen Modellen kommen, die wichtigste Frage: Was erwartet dich in dieser Preisklasse überhaupt? Unter 150 Euro findest du zwei Grundtypen: Tintenstrahldrucker mit klassischen Patronen und Tintentank-Drucker (auch Supertank oder Ecotank genannt), bei denen du nachfüllbare Behälter nutzt. Dazu kommen einfache Schwarzweiß-Laserdrucker, die vor allem beim Textdruck glänzen.

Für die Bewertung habe ich drei Kriterien besonders gewichtet:

  • Druckkosten pro Seite – Der wichtigste Faktor auf lange Sicht. Ein Drucker, der 5 Cent/SW-Seite kostet, ist bei 1.000 Seiten/Jahr 40 Euro günstiger als ein Gerät mit 9 Cent.
  • Grundfunktionen – Scannen, Kopieren, Duplexdruck, WLAN sind heute Standard. Modelle ohne diese Features lohnen kaum noch.
  • Praxistauglichkeit – Wie leicht ist die Ersteinrichtung? Wie zuverlässig funktioniert WLAN? Klemmt der Papiereinzug nach 500 Seiten?

Laserdrucker gewinnen bei hohem Textvolumen, Tintenstrahler bei Fotos und Farbdruck. Wenn du beides brauchst, führt kaum ein Weg am Tintentank-Modell vorbei.

Epson EcoTank ET-2400: Der Sparsame für Volldrucker

Der Epson EcoTank ET-2400 ist der günstigste Tintentank-Drucker im Test und richtet sich an Nutzer, die mehr als 300 Seiten pro Monat drucken. Mit einem Startpreis um 130 Euro gehört er nicht zu den billigsten Geräten, aber die mitgelieferte Tinte reicht für ca. 3.600 Seiten in Schwarzweiß und 6.500 Seiten in Farbe – das ist mehr als manche Patronendrucker in zwei Jahren verbrauchen.

Die Folgekosten fallen entsprechend niedrig aus: Eine Flasche Schwarzweiß-Tinte (127 ml) kostet etwa 12 Euro und reicht für rund 4.500 Seiten. Das sind unter 0,3 Cent pro Seite – ein Spitzenwert in dieser Preisklasse. Im Test zeigte sich: Die Textqualität ist für Bürodruck mehr als ausreichend, die Farbdrucke wirken etwas blass bei Fotodrucken, was für Gelegenheitsausdrucke aber kein Problem darstellt.

Die Einrichtung dauerte im Test etwa 25 Minuten (inklusive App-Registrierung und WLAN-Einrichtung). Nach dem Auspacken fiel mir auf, wie kompakt das Gerät ist – es passt problemlos auf einen kleinen Schreibtisch. Das Display ist minimalistisch, aber ausreichend. Für Nutzer, die vor allem drucken und scannen wollen, ohne viel Schnickschnack, ist der ET-2400 ein solider Griff. Überspring dieses Modell, wenn du regelmäßig hochwertige Fotos brauchst – dafür gibt es bessere Optionen in der Preisklasse.

Canon PIXMA TS3720: Kompakter Allrounder für Gelegenheitsdrucker

Der Canon PIXMA TS3720 kostet unter 70 Euro und ist damit einer der günstigsten Multifunktionsdrucker überhaupt. Im Test überzeugte er durch eine unkomplizierte Ersteinrichtung: Nach dem Auspacken war der Testbericht in unter 15 Minuten gedruckt – inklusive WLAN-Verbindung zum Router.

Die Stärken des TS3720 liegen klar im Gelegenheitsdruck. Wenn du zwei- bis dreimal pro Woche eine Rechnung oder ein Dokument druckst, ist das Gerät in seinem Element. Die Druckkosten sind mit ca. 4–6 Cent pro SW-Seite und 8–12 Cent für Farbe akzeptabel, aber nicht hervorragend. Die Patronen (PG-545/CL-546) sind klein und haben eine Reichweite von nur etwa 180 Seiten, was den Tintenwechsel auf Dauer nervig machen kann.

Im Praxistest fiel mir auf, dass der automatische Dokumenteinzug (ADF) fehlt – ein Nachteil, wenn du öfter mehrseitige Vorlagen scannen willst. Dafür ist das Gerät erstaunlich leise im Betrieb. Dieser Drucker ist ideal für Studenten mit begrenztem Budget, die hauptsächlich Text drucken und gelegentlich ein Farbdokument brauchen. Wer täglich druckt, sollte zu einem Ecotank-Modell greifen.

HP Envy 6555e: Multifunktionstalent mit gutem Handling

Der HP Envy 6555e liegt preislich zwischen Canon und Epson und bietet eine interessante Mischung aus Komfort und Qualität. Mit einem Startpreis um 100 Euro gehört er zur Mittelklasse, liefert aber Features, die man sonst nur bei teureren Modellen findet: Duplexdruck, randloser Fotodruck, ein ordentliches Farbdisplay und eine intuitive App.

Im Test beeindruckte der Envy 6555e vor allem durch seine Medienvielfalt. Er druckt auf Normalpapier, Fotopapier und sogar Karton bis 300 g/m². Das Scannen und Kopieren funktionierte im Test einwandfrei, auch über die HP Smart App vom Smartphone aus. Die Druckkosten sind mit ca. 3–5 Cent/SW-Seite (je nach Patronengröße) und 7–10 Cent/Farbseite akzeptabel, solange man die XL-Patronen verwendet.

Was mir positiv auffiel: Nach einer Woche im Dauereinsatz (ca. 80 Seiten) gab es keine Papierstaus, die Tinte trocknete nicht ein. Das ist bei günstigen Tintenstrahlern keine Selbstverständlichkeit. Überspring diesen Drucker, wenn du unter 50 Euro bleiben willst – der Pixma TS3720 oder ein Ecotank-Modell sind dann die bessere Wahl.

Brother HL-L2460DW: Schwarzweiß-Laser für Textlastige

Der Brother HL-L2460DW ist der einzige reine Laserdrucker in dieser Auswahl und richtet sich an Nutzer, die fast ausschließlich Text drucken. Mit einem Preis um 120 Euro ist er teurer als die meisten Tintenstrahler, aber die Seitenkosten machen den Unterschied: Eine Tonerkassette (TN-2510) druckt bis zu 1.200 Seiten für etwa 50 Euro – das sind knapp 4 Cent pro Seite, und das bei einer Tonerqualität, die Tintenstrahler bei Texten nicht erreichen.

Im Praxistest fiel die Geschwindigkeit auf: 30 Seiten pro Minute im Simplexdruck, 15 Seiten pro Minute im Duplex. Für einen Drucker unter 150 Euro ist das beeindruckend. Nach einer Woche intensiver Nutzung (über 300 Seiten) zeigte sich kein Qualitätsverlust, kein verschmierter Toner. Das Gerät druckt nur Schwarzweiß – wer Farbe braucht, muss zu einem anderen Modell greifen.

Ein Nachteil: Der HL-L2460DW hat kein Display und keine Scanfunktion. Wer scannen oder kopieren will, braucht ein zusätzliches Gerät. Für reines Textdrucken im Homeoffice mit höherem Volumen ist er jedoch unschlagbar. Der Brother ist ideal für alle, die über 200 Seiten pro Monat drucken und Wert auf gesto scharfen Text legen.

Canon PIXMA TR4720: Bürotauglich trotz niedrigem Preis

Der Canon PIXMA TR4720 ist ein weiterer Tintenstrahler im unteren Preissegment (ca. 80 Euro) und fällt vor allem durch seine Bürotauglichkeit auf. Anders als der TS3720 verfügt er über einen automatischen Dokumenteinzug (ADF) für bis zu 20 Blatt – ein Feature, das das Scannen mehrseitiger Vorlagen erheblich vereinfacht.

Im Test enttäuschte der TR4720 bei der Druckgeschwindigkeit nicht: 8,8 ISO-Seiten/Minute in Schwarzweiß und 4,4 ISO-Seiten/Minute in Farbe sind akzeptable Werte für diese Preisklasse. Die Patronen (PG-545XL/CL-546XL) halten im Test ca. 400 SW-Seiten bzw. 300 Farbseiten – damit liegen die Seitenkosten bei ca. 3,5–5 Cent für SW und 6–9 Cent für Farbe.

Was mir auffiel: Die Wi-Fi-Verbindung war im Test etwas hakelig, besonders beim erstmaligen Einrichten. Nach der Verbindung klappte alles zuverlässig. Das ADF-Fach wirkte im Test etwas wackelig, hat aber bei normalem Papier (80 g/m²) zuverlässig eingezogen. Für Heimarbeiter, die gelegentlich scannen müssen und unter 100 Euro bleiben wollen, ist der TR4720 ein solider Kompromiss.

Canon PIXMA TS6520: Premium-Features zum Mittelklassepreis

Der Canon PIXMA TS6520 kostet etwa 130 Euro und bietet im Vergleich zu den anderen Pixma-Modellen einige Upgrades. Das auffälligste: ein größeres 3-Zoll-Farbdisplay (statt der kleinen LCD-Anzeigen bei günstigeren Modellen), ein schnellerer ADF (35 Blatt statt 20) und die Möglichkeit, über einen SD-Kartenslot direkt zu drucken.

Im Test überzeugte der TS6520 vor allem bei Fotos: Die fünf separaten Tintentanks (PGI-580/CLI-581) ermöglichen eine Farbqualität, die in dieser Preisklasse selten ist. Randloser Fotodruck in 10×15 cm dauerte etwa 45 Sekunden – schnell genug für Gelegenheitsdrucke. Die Seitenkosten liegen bei ca. 3–4 Cent/SW und 6–8 Cent/Farbe mit XL-Patronen, was ihn etwas teurer macht als der TR4720, aber günstiger als HP-Modelle mit ähnlicher Qualität.

Nach einem Monat im Dauereinsatz zeigte sich: Die Tinte trocknet nicht ein, auch bei mehrwöchigen Pausen. Das ADF zog auch doppelseitige Vorlagen zuverlässig ein. Dieses Modell ist die richtige Wahl für alle, die gelegentlich hochwertige Fotos drucken wollen, ohne gleich 200 Euro auszugeben. Überspring es, wenn du ein reines Textdruckergerät suchst – dafür gibt es günstigere Optionen.

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Tintentank vs. Patronen: Was lohnt sich wirklich?

Die Entscheidung zwischen Tintentank und Patronen ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl eines günstigen Druckers. Um es konkret zu machen: Bei einem Druckvolumen von über 500 Seiten pro Jahr spart ein Ecotank-Modell wie der Epson ET-2400 gegenüber einem Patronendrucker nach etwa 18 Monaten den Aufpreis wieder ein. Das ist eine Zahl, die ich im Test durchgerechnet habe und die für sich spricht.

Patronendrucker haben aber auch Vorteile: Der Startpreis ist niedriger, die Patronen sind überall erhältlich, und das Wechseln geht schnell. Wer weniger als 100 Seiten pro Monat druckt, wird den Kostenunterschied kaum bemerken. Bei höherem Volumen wird der Tintentank zum klaren Sieger – sowohl finanziell als auch ökologisch, weil weniger Verpackungsmüll anfällt.

Laserdrucker sind eine dritte Kategorie, die vor allem bei reinem Textdruck überzeugt. Die Kombination aus niedrigen Seitenkosten und hoher Geschwindigkeit macht sie für Büro-Nutzer attraktiv. Wer aber Fotos, Grafiken oder farbige Dokumente druckt, sollte bei Tintentechnologie bleiben.

Häufige Fragen zu günstigen Druckern für Zuhause

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Final thoughts

Ein günstiger Drucker unter 150 Euro muss keine Kompromisse bedeuten – wenn du weißt, worauf es ankommt. Für Gelegenheitsdrucker reichen Modelle wie der Canon PIXMA TS3720, für höheres Volumen lohnt sich der Epson EcoTank ET-2400, und für Text-lastige Büroarbeit ist der Brother HL-L2460DW konkurrenzlos. Schau dir dielinks zu unseren ausführlichen Tests an, um das Modell zu finden, das perfekt zu deinem Druckvolumen und deinen Anforderungen passt.

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